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Info Inlineskaterollen

Die Rollengröße

Rollen für Inlineskates sind immer 24mm breit. Große Unterschiede gibt es aber im Rollendurchmesser.
Die Wahl des Rollendurchmessers ist vor allem abhängig vom Einsatzbereich deiner Skates - und natürlich den Maßen der Schiene, denn nicht jede Schiene kann auch alle Rollengrößen aufnehmen.



Speedskater fahren in der Regel mit Rollen mit einem Durchmesser zwischen 84 Millimeter und 125 Millimeter. Standard sind 100- und 110-Millimeter-Rollen und ab 2014 kommen die 125mm Rollen hinzu.
Mit größeren Rollen lassen sich höhere Geschwindigkeiten bei erhöhter Laufruhe der Skates erzielen. Je größer die Rolle, desto höher die mögliche Endgeschwindigkeit. Kleiner Nachteil der großen Rollen: Im Sprint, an Steigungen und bei häufigen Tempowechseln sind Skater mit kleineren Rollen leicht im Vorteil. Und: Skater mit großen Rollen haben eine größere Standhöhe.

Fitness- und Freizeitskater fahren meistens Rollen mit einem Durchmesser zwischen 72 Millimeter und 90 Millimeter. Ob auf ausgedehnten Touren, die Fahrt in die Eisdiele am Wochenende oder die ersten Marathonrennen, mit diesen Rollengrößen ist praktisch alles möglich. Dennoch geht der Trend auch im Fitnessbereich ganz klar in Richtung große Rollen. Obwohl sie keine Wettkampfambitionen haben, nutzen immer mehr Fitness-Skater auf langen Strecken die Vorteile von 84-, 90-, 100- oder 110-Millimeter-Rollen.

Faustregel: Größere Rollen sind langsamer in der Beschleunigung aber schneller in der Endgeschwindigkeit.


Die Rollenhärte

Die Rollenhärte wird auf der A-Skala gemessen und beeinflusst ebenfalls die Fahreigenschaften, die Haltbarkeit, die Dämpfungseigenschaften, die Haftung und den Rebound (das Rückstoßverhalten). Je höher der Wert vor dem „a“ ist, umso härter ist die jeweilige Mischung. Der Hersteller Matter verwendet bei seinen Rollen die Angabe F (= Footprint). Anhand der Grafik kannst du die Härten umrechnen. Gleiches gilt für die Rollen von MPC, die in den Abstufungen der Angabe Firm gekennzeichnet sind.



Weiche Rollen bieten in der Regel eine bessere Haftung, stärkeren Rebound sowie die komfortableren Laufeigenschaften, sind aber oft schneller verbraucht. Härtere Rollen haben eine längere Haltbarkeit und sind tendenziell schneller. Es ist durchaus möglich, unter einem Schuh verschiedene Rollenhärten zu kombinieren, um die Fahreigenschaften (beispielsweise beim Inline-Alpin oder Inline-Hockey) zu optimieren. Außerdem sollte man bedenken, dass die Härteangaben der Hersteller teilweise abweichend von den tatsächlich gemessenen Werten sind.
Darüberhinaus beeinflußt die Qualität der Rolle bzw. des PU´s die Laufeigenschaften ganz entscheidend. So ist nicht jede weiche Rolle unbedingt langsamer als eine harte Rolle. Hier kommt es auf die Materialmischung der Rolle an.

Grundsätzliche Härte-Empfehlungen:

Speed/Rennen     82 – 88a (Indoor > 90a)
Fitness/Fortgeschrittene     80 – 85a
Freizeit/Anfänger     78 – 80a
Hockey     72 – 86a
Stunt/Aggressive     88 – 100a
Inline-Alpin     73 – 85a

Faustregel für die Härte:
Weichere Rollen dämpfen besser, haben aber etwas schlechtere Rolleigenschaften (langsamer). Härte Rollen sind schneller, dämpfen Schläge aber nicht so gut ab.
Je glatter der Untergrund >> desto härter die Rollen
Je härter die Rolle >> desto geringer die Abnutzung
Je weicher die Rolle >> desto besser die Dämpfung und Haftung


Das Material der Lauffläche:

Die Laufflächen von Inlineskate-Rollen bestehen aus Polyurethan (PU). Die Qualität der Polyurethanmischung entscheidet maßgeblich über die Laufeigenschaften einer Rolle. Leider lässt sich rein optisch nicht erkennen, wie gut diese chemische Zusammensetzung tatsächlich ist. Mit einiger Erfahrung lassen sich in der Fahrpraxis zumindest subjektive Unterschiede bezüglich des Rollwiderstandes, der Dämpfung und des Abriebs feststellen.
Hinweis zur Rollenprofil: Je spitzer die Rolle, desto weniger Rollwiderstand (= mehr Geschwindigkeit), aber desto geringer die Stabilität.


Die Felge bzw. der Rollenkern:

Der entscheidende Unterschied zwischen den verschiedenen Rollenkernen ist neben dem Design die größe der Kugellageraufnahme sowie die Masseverteilung. Die Kugellageraufnahme ist entweder für die Standard-Lager (608) oder für die wesentlich kleineren und leichteren Micro-Kugellager (688) konzipiert. Es ist übrigens auch möglich, die kleineren 688er mit hilfe eines Adapters in eine Rolle mit 608er-Aufnahme zu montieren.
Bei der Masseverteilung ist zu beachten, dass Felgen mit einem Masseschwerpunkt nahe ihres Drehmittelpunktes (an der Achse) schneller beschleunigen. Rollen mit diesen „geschlossenen“ Felgen sind deshalb eher zum Hockeyspielen und Stunt-Skating geeignet. Rollen mit Felgen, deren Schwerpunkt weiter entfernt von der Achse liegt, drehen länger nach und werden deshalb in erster Linie beim Fitness- und Speed-Skating eingesetzt.


Rollenverschleiß

Inlineskaterollen laufen sich in der Regel einseitig ab. Durch die Abstoßbewegung ist der Abrieb entsprechend auf der Innenseite höher. Daher sollte man die Rollen von Zeit zu Zeit drehen bzw. tauschen um eine gleichmäßige Abnutzung und eine längere Nutzung der Rollen zu erzielen.

Wir empfehlen die Rollen nicht einfach zu drehen, sondern auch an eine andere Position zu setzen, da die Rollen dort unterschiedlich abnutzen. Es bietet sich also ein "kreuzen" an:
- die erste Rolle vom linken Skate wird mit der dritten Rolle des rechten Skate getauscht
- die zweite Rolle entsprechend mit der vierten des anderen Schuhs


Matter ONE20FIVE

Unterschied Matter one20five 125mm Speedskatingrolle mit TR3 System vs. Matter one20five LTE 125mm