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Rollen-ABC



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Der Rollendurchmesser

Die Wahl des Rollendurchmessers ist vor allem abhängig vom Einsatzbereich deiner Skates.

Unsere Größenempfehlungen:
Speed/Rennen: 84 – 110 mm
Fitness/Fortgeschrittene: 76 – 90 mm
Freizeit/Anfänger: 72 – 80 mm
Hockey: 68 – 80 mm
Stunt/Aggressive: 47 – 62 mm
Inline-Alpin: 80 – 84 mm

Speedskater fahren in der Regel mit Rollen mit einem Durchmesser zwischen 84 Millimeter und 110 Millimeter. Standard sind mittlerweile 100- und 110-Millimeter-Rollen, gängig sind aber auch durchaus auch 84 Millimeter.

Mit größeren Rollen lassen sich höhere Geschwindigkeiten bei erhöhter Laufruhe der Skates erzielen. Je größer die Rolle, desto höher die mögliche Endgeschwindigkeit. Kleiner Nachteil der großen Rollen: Im Sprint, an Steigungen und bei häufigen Tempowechseln sind Skater mit kleineren Rollen leicht im Vorteil. Und: Skater mit großen Rollen haben eine größere Standhöhe.


Fitness- und Freizeitskater fahren meistens Rollen mit einem Durchmesser zwischen 72 Millimeter und 90 Millimeter. Ob auf ausgedehnten Touren, die Fahrt in die Eisdiele am Wochenende oder die ersten Marathonrennen, mit diesen Rollengrößen ist praktisch alles möglich. Dennoch geht der Trend auch im Fitnessbereich ganz klar in Richtung große Rollen. Obwohl sie keine Wettkampfambitionen haben, nutzen immer mehr Fitness-Skater auf langen Strecken die Vorteile von 84-, 90-, 100- oder 110-Millimeter-Rollen.


Beim Inline-Alpin gibt es keine richtige oder falsche Rollengröße. Die meisten Skater fahren hier jedoch 80- oder 84-Millimeter-Rollen.


Die Rollenhärte

Die Rollenhärte wird auf der A-Skala gemessen und beeinflusst ebenfalls die fahreigenschaften, die haltbarkeit, die dämpfungseigenschaften, die haftung und den rebound (das rückstoßverhalten). je höher der wert vor dem „a“ ist, umso härter ist die jeweilige mischung. weiche rollen bieten in der regel eine bessere haftung, stärkeren rebound sowie die komfortableren laufeigenschaften, sind aber oft schneller verbraucht. härtere rollen haben eine längere haltbarkeit und sind tendenziell schneller. es ist durchaus möglich unter einem schuh verschiedene rollenhärten zu kombinieren, um die fahreigenschaften (beispielsweise beim inline-alpin oder inline-hockey) zu optimieren. außerdem sollte man bedenken, dass die härteangaben der hersteller teilweise abweichend von den tatsächlich gemessenen werten sind. härte-empfehlungen: speed/rennen 80 – 88a (indoor > 90a) fitness/fortgeschrittene 78 – 84a freizeit/anfänger 78 – 80a hockey 72 – 86a stunt/aggressive 88 – 100a inline-alpin 73 – 85a das material der lauffläche: die laufflächen von inlineskate-rollen bestehen nicht wie oftmals vermutet aus gummi (ausnahme continental-rollen), sondern aus polyurethan (pu). die qualität der polyurethan-mischung entscheidet maßgeblich über die laufeigenschaften einer rolle. leider lässt sich rein optisch nicht erkennen, wie gut diese chemische zusammensetzung tatsächlich ist. mit einiger erfahrung lassen sich in der fahrpraxis zumindest subjektive unterschiede bezüglich des rollwiderstandes, der dämpfung und des abriebs feststellen. deutlich objektiver sind unsere rollentests. dabei messen wir die ausrollweiten, das rebound-verhalten sowie den grip der jeweiligen speedrolle. weitere infos hierzu und die ergebnisse der letzten testreihe findest du auf unserer homepage.

ein klick lohnt sich!

die felge bzw. der rollenkern: der entscheidende unterschied zwischen den verschiedenen rollenkernen ist neben dem design die größe der kugellageraufnahme sowie die masseverteilung. die kugellageraufnahme ist entweder für die standard-lager (608) oder für die wesentlich kleineren und leichteren micro-kugellager (688) konzipiert. es ist übrigens auch möglich, die kleineren 688er mit hilfe eines adapters in eine rolle mit 608er-aufnahme zu montieren. bei der masseverteilung ist zu beachten, dass felgen mit einem masseschwerpunkt nahe ihres drehmittelpunktes (an der achse) schneller beschleunigen. rollen mit diesen „geschlossenen“ felgen sind deshalb eher zum hockeyspielen und stunt-skating geeignet. rollen mit felgen, deren schwerpunkt weiter entfernt von der achse liegt, drehen länger nach und werden deshalb in erster linie beim fitness- und speed-skating eingesetzt.